Hochschule RheinMain veröffentlicht neue Studie zu
Unternehmens-Karrierewebsites für Schüler und Auszubildende
> Unzureichendes Online-Angebot
für Firmen und Azubis
Wiesbaden, November 2009 -
Aus einer gerade vom Studiengang Media Management der Hochschule RheinMain
veröffentlichten Studie geht hervor, dass viele Unternehmen beim Einsatz „neuer“ Technologien wie
z. B. Sozialen Netzwerken, RSS-Feeds, Podcasts, Videocasts etc. auf ihren Karriere-Websites noch
hinterherhinken. Und das, obwohl die Möglichkeiten vor allem durch das Web 2.0 in den letzten
Jahren stetig gewachsen sind.
Im Rahmen der Studie wurden die Personal- und Karriere-Websites von 108 der größten und
attraktivsten deutschen Arbeitgeber speziell hinsichtlich ihres (Informations-) Angebots für die
Zielgruppe der Schüler und potenziellen Auszubildenden verglichen und bewertet. Den ersten Platz in
dieser Sonderauswertung belegt die Deutsche Telekom. Auf den Plätzen zwei und drei folgen
Bertelsmann und Bayer.
Die Ergebnisse der Studie zeigen auf, dass es große Unterschiede gibt, was die Qualität der
Webseiten in Bezug auf ihr Angebot für die Zielgruppe der potenziellen Auszubildenden angeht. Den
größten Nachholbedarf der Unternehmen gibt es im Bereich „Information“, der in der Studie auch am
höchsten gewichtet wurde. „Schüler werden bisher noch nicht ausreichend über die Möglichkeiten der
Ausbildung oder eines dualen Studiums in den Unternehmen, den Bewerbungsprozess und weitere
HR-Themen informiert,“ kritisiert Prof. Dr. Wolfgang Jäger, Leiter und Herausgeber der Studie von
der Hochschule RheinMain.
Bereits sechs Mal ist die Studie „Human Resources im Internet“ nun schon erschienen und hat
die Personal- und Karriere-Webseiten der größten und bedeutendsten deutschen Arbeitgeber verglichen
und bewertet. In der jetzt veröffentlichten Spezial-Ausgabe wurde zum ersten Mal der
Bewertungsfokus auf das Online-Angebot für eine ganz bestimmte Zielgruppe gerichtet, nämlich die
der Schüler und potenziellen Auszubildenden. Ziel dieser Studie war es, herauszufinden inwieweit
die untersuchten Karriere-Websites großer und attraktiver Arbeitgeber im Hinblick auf die spezielle
Zielgruppe optimiert sind und an welchen Stellen noch Verbesserungspotenzial besteht.
Die Bewertung der Websites wurde von einem neutralen Studierenden-Team auf Basis eines von
den Herausgebern entwickelten und für diese Spezial-Ausgabe angepassten Kriterienkataloges
durchgeführt.
Der Katalog, der sich aus mehr als 200 Einzelkriterien zusammensetzt, stellt eine zeitgemäße
Weiterentwicklung der Bewertungsmaßstäbe der bisherigen Auflagen der Studie „Human Resources im
Internet“ dar. Jede untersuchte Internetpräsenz wurde auf Anforderungen in den Kategorien Zugang,
Information, Design, Navigation und Usability sowie Interaktivität geprüft und an einer imaginären
optimalen Website gemessen.
